Projekt zur Entwicklung vernetzter Module zur Umgebungswahrnehmung für kooperativ interagierende Betriebsmittel für den Intelligenten Logistikraum

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Die Logistik befindet sich derzeit in einem starken Wandel unter der Globalisierung der Märkte, der individualisierten Nachfrage sowie dem Aufkommen neuer Informations- und Kommunikationstechnologien. Eine wichtige Rolle spielen dabei die zunehmende Vernetzung sowie eine dezentrale Kommunikation von Objekten und Systemen. Das Ziel ist es, flexiblere und logistisch effizientere Prozessketten zu ermöglichen.

Thorsis Technologies greift in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung (IFF) das Problem auf und starten das FuE-Projekt „EmuLog„. Im Rahmen dieses Projektes entwickeln und evaluieren die beiden Unternehmen sogenannte Umgebungswahrnehmungsmodule zur Ermittlung der Zustände der Betriebsmittel sowie für das anschließende Broadcasting. Die Lösung ist eine Abstimmung der Transportaufgaben untereinander.

Risiko auf Effizienzverlust des Gesamtprozesses durch EmuLog senken

Logistiksysteme sind komplexe Vernetzungen aus menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren. In diesen Mensch-Technik-Systemen ergibt sich die Effizienz der Gesamtprozesse aus der Verknüpfung menschlicher Handlungen und maschineller Steuerungsoperationen.

Über die Systemschnittstellen verlaufen mehrere Schritte gleichzeitig: die menschlichen Fähigkeiten (Wahrnehmungs-, Handlungs- und Entscheidungskompetenzen) effizient einbringen sowie deren Folgewirkungen für Betriebsmittel erfassbar und bewertbar machen. Das Resultat wäre ansonsten Effizienzverlust in den Arbeitsprozessen. Ein zusätzlicher Faktor ist die Prozesskomplexität, sodass die Transportaufgaben untereinander konkurrieren.

Der Lösungsansatz des Projekts: Umgebungswahrnehmungsmodulen

Die Lösung zur Effizienzsteigerung der Transportprozesse durch kooperative Operationen soll das Projekt EmuLog bieten! Dabei steht die Entwicklung von Umgebungswahrnehmungsmodulen besonders im Vordergrund.

Die Module können Teilbereiche ihrer jeweiligen Umgebung wahrnehmen und an andere vernetzte Teilnehmer weiterleiten. Zusätzlich können sie Informationen anderer Umgebungswahrnehmungsmodule empfangen und in die Bewertung ihrer lokalen Wahrnehmungshorizonte einbeziehen.

Das Ziel ist es, aufeinander abgestimmte Bewegungstrajektorien und Zustände aller logistischer Betriebsmittel zu ermöglichen. Somit wären eine höhere Dichte, Geschwindigkeit, Auslastung und Sicherheit der nun als kooperativ interagierend charakterisierten Betriebsmittel erreichbar.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.emulog.info

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